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Manuelle Therapie (MT)
Manuelle Therapie ist zunächst die programmierte Untersuchung des Bewegungsapparates und die Befragung
eines Patienten nach seinen Schmerzen, der Dauer, der Intensität und der Qualität der Beschwerden, wodurch der
Therapeut einen Eindruck gewinnen kann, wo die Ursache liegen könnte.
Zu Grunde liegen können Funktionsstörungen, degenerative Prozesse, Traumen, entzündliche Prozesse oder auch Tumore. Danach wird der Patient vom Therapeuten untersucht, es wird festgestellt, ob die Beschwerden von den Muskeln, den Nerven oder den Gelenken ausgehen. Wichtig ist dabei immer die Kooperation des Klienten.
Kommt der Therapeut zu einem Ergebnis, so kann er unter Verwendung von Weichteiltechniken sowie Traktionen und Gleitmobilisationen der Gelenke und Weichteilstrukturen die Beschwerden mindern. Tritt eine Besserung ein, so ist der Patient aufgefordert, aktiv mitzuarbeiten im Sinne von Fitnessprogrammen oder Gymnastik.
Das Zentrum der Manuellen Therapie ist meistens die Wirbelsäule. In diesem Zusammenhang kann erwähnt werden, dass wir als Manualtherapeuten evidenzbasiert arbeiten, d.h. unsere Arbeit stützt sich auf vergleichende Studien und Beweise, die eine optimal wirksame Behandlung ermöglichen.